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Me, We

Vier Menschen, vier Überzeugungen, vier Schicksale: Marie fährt ans Mittelmeer, um Menschen in Seenot zu helfen. Marcel gründet einen Geleitschutz für Frauen vor „übergriffigen Migranten“. Petra nimmt einen traumatisierten Geflüchteten auf. Und der Asylheimleiter Gerald wird von einem Bewohner auf die Probe gestellt. Unweigerlich prallen linke und rechte Weltanschauung aufeinander.
Me, We – ist nicht nur ein wundervolles Zitat von Mohammed Ali, sondern ist zugleich das kürzeste Gedicht aller Zeiten und bringt die Realitäten der gegenwärtigen Migrationsgesellschaft auf den Punkt: Wer bin ich, und wer kann ich sein – und sind die anderen wirklich so anders?
Das Thema Flucht ist wieder präsent: Die Solidarität mit vor dem Krieg in der Ukraine Fliehenden ist groß. Geflüchtete aus anderen Ländern sind oft schon auf ihrer Flucht Willkür, Gewalt und Diskriminierung aus­gesetzt. Der Zugang zu den eigenen Rechten wird Vielen verwehrt. Dabei sind Menschenrechte unbe­dingt und unteilbar! Umso wichtiger, in diesen Zeiten dafür einzustehen.

Drama; Deutsche Fassung
Regie: David Clay Diaz
Mit Lukas Miko, Verena Altenberger, Barbara Romaner, Mehdi Meskar
Österreich 2020, 115 Min.

Themen: Migration